
Hilf mir, es selbst zu tun."
Maria Montessori, (1870 – 1952)Kinderneurologie und Entwicklungs- und Sozialpädiatrie sind spezielle Teilbereiche der Kinder- und Jugendmedizin.
Was ist der Unterschied?
Die Kinderneurologie (= Neuropädiatrie, NP) befasst sich mit Erkrankungen des Gehirns, Rückenmarks, der Nerven und Muskeln bei Kindern und Jugendlichen.
Der Schwerpunkt der Entwicklungs- und Sozialpädiatrie (ESP) liegt in der Beschäftigung mit der körperlichen, geistigen, sprachlichen, motorischen, emotionalen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen - besonders dann, wenn diese Entwicklung verzögert, auffällig oder gestört ist.
Diese beiden Teilbereiche der Pädiatrie bilden den Schwerpunkt in meiner Wahlarztpraxis, in der ich mir Zeit nehme, in einer ruhigen und für Ihr Kind angenehmen Atmosphäre zuzuhören, zu beobachten, nachzufragen und im Rahmen der Untersuchungen spielerisch die Stärken und besonderen Bedürfnisse Ihres Kindes herauszufiltern, um dann in einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen einerseits nötige Therapien oder Förderungen oder aber auch weitere diagnostische Schritte in die Wege zu leiten.
Als verlässliche Ansprechpartnerin bin ich da, um Ihr Kind und Sie zu begleiten.

Alle werdenden Eltern hoffen auf ein gesundes Kind. Aber nicht immer erfüllt sich dieser Wunsch. Manchmal kommt es anders. Und plötzlich stehen Sorgen im Raum. Jede betroffene Familie hat hier Ihre eigene Geschichte. Egal ob von ärztlicher Seite eine Auffälligkeit in der Entwicklung beobachtet oder nicht ausgeschlossen werden kann oder ob Eltern etwas bemerken, dass sie beunruhigt, eine weitere Abklärung möchte man rasch in Anspruch nehmen, wenn eine Entwicklungsverzögerung oder eine Krankheit vermutet wird.
Ich habe meine Wahlarztordination gegründet, um Familien in einem ruhigen Rahmen begleiten zu können. Jedes Kind entwickelt sich auf seine ihm eigene Weise, egal ob die Entwicklung durch innere oder äußere Einflüsse gestört wird oder ob sie im als unauffällig eingestuften Bereich abläuft. Diese Individualität wahrzunehmen und bei Bedarf gezielt zu fördern, ist das, was meine Arbeit so besonders macht. Ich nehme mir Zeit, genau hinzuschauen, zuzuhören und gemeinsam mit Eltern Wege zu finden, die dem Kind und seiner Entwicklung gut tun. Dabei wird bzgl. weiterer diagnostischer Schritte und bzgl. notwendiger Therapie ausführlich beraten.
Durch meine langjährige Tätigkeit an der Kinderabteilung des Klinikum Wels-Grieskirchen und meine Zusatzausbildung an der Universitätskinderklinik des Kepler Uniklinikum Linz bin ich mit meinen KollegInnen gut vernetzt und habe die Möglichkeit, Ihr Kind für weiterführende Untersuchungen (z.B.: Bildgebung, EEG, …) dorthin zu überweisen.
Fortbildungen und der Austausch mit Kolleg:innen sind mir wichtig, um stets auf dem neuesten Stand der Medizin zu bleiben. Genauso wichtig ist mir der menschliche Aspekt – ein vertrauensvolles Gespräch, ein Lächeln, ein Moment der Erleichterung. Es geht nicht nur um Diagnosen geht, sondern um Menschen und Beziehungen.

Die Neuropädiatrie oder Kinderneurologie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Nerven und Muskeln.
Wenn also Auffälligkeiten in der Koordination oder Bewegung auftreten, die Entwicklung allgemein auffällig erscheint, Verhalten oder Konzentration Probleme machen, dann ist eine weitere kinderneurologische Abklärung unbedingt angezeigt.
Erst nach einer gründlichen Anamnese und klinischen Untersuchung, die spielerisch erfolgt und nicht unangenehm ist, wird besprochen, ob und welche weiteren Abklärungsschritte notwendig sind und zu welchen Förderungen oder Therapien geraten wird.
Für weiterführende Untersuchungen werden dann Überweisungen (MRT, EEG, …) ausgestellt. Nach Einlangen aller Befunde wird das weitere Vorgehen gemeinsam festgelegt.
Die Organisation einer Wahlarztpraxis gibt mir die Möglichkeit, Termine so zu planen, dass ich mir für Ihr Kind und all Ihre Anliegen ausreichend Zeit nehmen kann. Dabei sind mir kurze Wartezeiten für Sie und Ihr Kind wichtig und zwar sowohl auf einen Termin als auch hier in der Praxis.
Rezepte und Überweisungen sind selbstverständlich wie bei Kassenärzten möglich.
In Sonderfällen kann ein Hausbesuch angeboten werden. Wir bitten Sie, diesen Wunsch im Vorfeld mit uns zu besprechen und zu planen.
Wenn Sie selbst als Eltern, andere Angehörige, Ihr betreuender Kinderarzt oder andere Personen, die in die Betreuung oder Begleitung Ihres Kindes eingebunden sind,
Die Liste ist lange und sicher nicht vollständig! Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie uns. Ich berate Sie gerne am Telefon oder via E-Mail, ob ein Termin bei mir sinnvoll ist.
Eine Entwicklungsuntersuchung benötigt Zeit, Aufmerksamkeit und Geduld. Rechnen Sie bei einem ersten Termin mit 90 – 120 Minuten, bei Folgeterminen mit 60 – 90 Minuten.
Gerade beim ersten Termin steht zu Beginn ein längeres Gespräch. Ich erfahre, warum Sie mit Ihrem Kind zu mir kommen, erhebe eine ausführliche Anamnese (= Vorgeschichte der bestehenden Symptome, aber auch der bisherigen Entwicklung beginnend bei Schwangerschaft und Geburt), erfrage die aktuelle Alltagssituation (Ernährung, Medikamente, Ausscheidungen, Schlaf, etc.), bevor ich mich Ihrem Kind erstmals annähere. Dieses lange Gespräch gibt Ihrem Kind die Gelegenheit mich, meine Stimme und die Umgebung kennenzulernen und Scheu abzulegen. Dadurch gelingen die weiteren Untersuchungsschritte viel problemloser und Ihr Kind kann sich angstfrei auf die Testung einlassen, die je nach Alter und Ausdauer bzw. Bereitschaft mitzuarbeiten zwischen 20 – 60 Minuten dauern kann.
Im Anschluss bespreche ich sofort mit Ihnen, was ich beobachten und erheben konnte, ob sich ein unauffälliger oder ein auffälliger Befund ergab. Sollten sich neben den Stärken Ihres Kindes auch Schwächen gezeigt haben, beraten wir Förder- und Therapiemöglichkeiten ebenso wie – falls nötig – weitere diagnostische Schritte. Sie erhalten entsprechende Überweisungen gleich mit. Erste Handling-Tipps werden unmittelbar besprochen und auch vorgezeigt.
Bei Bedarf vereinbaren wir einen nächsten Kontrolltermin, bevor ich mich von Ihrem Kind und Ihnen verabschiede.
Meine Arbeit für Ihr Kind und Sie ist dann noch nicht abgeschlossen. In einem weiteren Schritt wird alles, was ich im Gespräch und in der Untersuchung erhoben und was wir gemeinsam festgelegt und besprochen haben, in einem ausführlichen und übersichtlichen Befundbericht festgehalten. Diesen Bericht bekommt der Arzt, der Ihr Kind zu mir überwiesen hat, und natürlich auch Sie zur weiteren Verwendung (Vorlage bei TherapeutInnen, Ärzten anderer Fachrichtungen, etc.).
In meiner Praxis finden für Ihr Kind keine unangenehmen Untersuchungen statt. Ich beobachte, frage, höre zu, ermutige, Fähigkeiten spielerisch vorzuzeigen. Dabei sind Sie immer an der Seite Ihres Kindes.
Sollten weitere Abklärungsschritte wie zum Beispiel eine Blutabnahme, eine Bildgebung, ein EEG etc. nötig sein, erhalten Sie dafür von mir eine Überweisung.
Für weiterführende Untersuchungen in einem ambulanten oder stationären Setting besteht eine Kooperation mit meinen früheren Arbeitgebern (Klinikum Wels-Grieskirchen, Universitätskinderklinik Linz). Bei der Terminvereinbarung unterstütze ich Sie gerne.
Auch im niedergelassenen Bereich ist eine enge Zusammenarbeit mit KollegInnen der unterschiedlichen Fachbereiche gegeben.
Bitte beachten Sie, dass ich in meiner Ordination keine EEG-Untersuchungen anbiete, auch wenn ich dafür die Ausbildung und Berechtigung habe.